IWF: Sorge um finanzielle Stabilität in Schweden

Der IWF warnt vor Finanzproblemen in der schwedischen Wirtschaft. Die Regierung müsse dringend die private Verschuldung beim Häuserkauf drosseln. Sollten die Immobilenpreise fallen, drohen Schweden wirtschaftliche Turbulenzen.

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Der Internationale Währungsfonds (IWF) sorgt sich um stabile Finanzen in der schwedischen Wirtschaft. Finanzielle Instabilität sei zunehmend ein Grund zur Sorge, erklärte der IWF am Freitag in seinem jährlichen Bericht zu dem skandinavischen Land.

Risiken von außen – etwa durch einen langsameren Welthandel – könnten die niedrige Inflation verschärfen. Deshalb empfahl der Fonds verschiedene wirtschaftspolitische Schritte umzusetzen. Ziel müsse etwa sein, die Verschuldung der privaten Haushalte bei Immobilien zu dämpfen. Denn ein rascher Rückgang der Immobilienpreise könnte sich negativ auf den Konsum, die Beschäftigung und das Wachstum auswirken.

Erst kürzlich warnte der IWF vor einer weltweiten Immobilienblase. Dabei sorgte sich der Währungsfonds neben Schweden vor allem um die Häusermärkte von Australien, Belgien, Kanada und Norwegen. Der IWF sagte in seiner Crash-Warnung, dass zwei Drittel aller Bankenkrisen eine Blase am Häusermarkt vorangegangen sei (mehr hier).


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