Nato rüstet Ukraine für Auseinandersetzung mit Russland auf

Nato-Generalsekretär Rasmussen erklärt die Phase der Zusammenarbeit mit Russland nach 20 Jahren für beendet. Moskau sehe die Nato als Gegner, daher werde man die Ukraine nun dabei unterstützen, ihre Armee auf den neuesten Stand zu bringen.

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Die Nato muss sich nach Ansicht ihres Generalsekretärs Andres Fogh Rasmussen damit abfinden, dass Russland die Allianz inzwischen als Gegner wahrnehme. Die russische Aggression in der Ukraine habe die Sicherheitslage in Europa dramatisch verändert, sagte Rasmussen der Zeitung „El Pais“. Man habe mehr als 20 Jahre lang versucht, Russland zu einer konstruktiven Zusammenarbeit zu bewegen. Die Nato werde sich nun jedoch der neuen Situation anpassen müssen.

Die Allianz schnüre für die Ukraine ein Hilfspaket, das bis Ende des Monats den Außenministern der Allianz vorgelegt werden solle, sagte Rasmussen weiter. Damit werde man die Regierung in Kiew dabei unterstützen, das Militär zu reformieren und die Luftwaffe zu modernisieren. Aus Nato-Kreisen war verlautet, dass Waffenlieferungen von den einzelnen Mitgliedsstaaten kommen müssten. Die Ukraine macht die Regierung in Moskau für den Aufstand prorussischer Separatisten im Osten des Landes verantwortlich. Russland weist dies zurück.

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