Niedrige Zinsen helfen nicht: Investoren glauben nicht an das Draghi-Wunder

Die neue EZB-Geldschwemme verpufft, noch ehe sie begonnen hat: Die Investoren in Europa glauben nicht an den Aufschwung. Das ZEW-Barometer sinkt überraschend stark.

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Investoren haben die Aussichten für die deutsche Wirtschaft im Juni den sechsten Monat in Folge skeptischer beurteilt. Das Barometer für die ZEW-Konjunkturerwartungen sank überraschend um 3,3 auf 29,8 Punkte, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag zu seiner monatlichen Umfrage unter 234 Anlegern und Analysten mitteilte. Das ist der niedrigste Stand seit Dezember 2012. Von Reuters befragte Ökonomen hatten hingegen mit einem Anstieg auf 35,0 Zähler gerechnet.

Das Wachstum dürfte sich im zweiten Quartal abschwächen, nachdem es zu Jahresbeginn auch wegen des milden Winters zu einem kräftigen Plus von 0,8 Prozent gereicht hatte.

Die Lage der Wirtschaft bewerten die Experten erneut besser: Das Barometer kletterte um 5,6 auf 67,7 Punkte und damit auf den höchsten Wert seit knapp drei Jahren. Hier waren nur 62,6 Zähler erwartet worden.

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