BMW offenbar vor drastischem Sparprogramm

Der lahmende Automobilmarkt zwingt BMW zum Einlenken. In den nächsten fünf Jahren sollen vier Milliarden Euro gespart werden. BMW-Chef Reithofer will verhindern, dass die Rendite weiter abschmilzt.

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Der Autobauer BMW will einem Magazinbericht zufolge mit einem neuen Sparprogramm Milliarden einsparen. Bis 2020 sollten die Kosten um mindestens drei bis vier Milliarden Euro pro Jahr sinken, berichtete das Manager Magazin am Mittwoch vorab unter Berufung auf Konzernkreise.

BMW-Chef Norbert Reithofer habe die Unternehmensberatung McKinsey mit der Ausarbeitung des Projekts beauftragt. Das Sparprogramm solle gewährleisten, dass die operative Umsatzrendite des Konzerns auch langfristig im angepeilten Korridor von acht bis zehn Prozent liege. Bei BMW war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

In der EU wurden im vergangenen Monat mit rund 1,1 Millionen Pkw zwar 4,5 Prozent mehr Fahrzeuge verkauft als im Vorjahr, wie der deutsche Automobilverband VDA am Dienstag mitteilte. Die Zuwachsrate war allerdings die bisher niedrigste in diesem Jahr, obwohl der Mai mehr Verkaufstage hatte als im Vorjahr (mehr zum Absatzmarkt – hier).

Zudem setzen BMW die neuen Klimaschutzregeln zu. „Wir reden hier nicht über dreistellige Millionen-Euro-Beträge, wir sprechen von Milliarden”, sagte Reithofer der Branchenzeitung Automobilwoche (hier).

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