Irak-Krise: Keine Deutschen unter entführten Ausländern

Nach Angaben Berliner Diplomatenkreise sollen sich unter den Entführten im Irak keine Deutschen befinden. Die Chronologie der Ereignisse im Irak deutet auf eine weitere Verschärfung der Lage hin.

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16.00 Uhr – Unter den zuletzt im Irak entführten Ausländern sind nach Angaben aus Berliner Diplomatenkreisen wohl keine Deutschen. Es gebe keine Hinweise, dass sich deutsche Staatsbürger unter den Verschleppten befänden.

13.29 Uhr – Der britische Premierminister David Cameron warnt vor Anschlägen irakischer Islamisten in seinem Land. Die sunnitischen Extremisten versuchten nicht nur, im Irak Gebiete zu erobern. „Sie planen auch, uns hier zuhause im Vereinigten Königreich anzugreifen“, sagt Cameron im Unterhaus in London.

09.44 Uhr – Die Lage im Irak trägt nach den Worten des saudiarabischen Außenministers Züge eines Bürgerkriegs. Die Krise in Syrien scheine zu der Situation im Irak beigetragen zu haben.

09.32 Uhr – Irans Präsident Hassan Ruhani kündigt in einer Fernsehansprache an, dass sein Land nicht zögern wird, heilige Stätten der Schiiten im Irak zu verteidigen. Zahlreiche Menschen hätten sich gemeldet, um zu diesem Zweck in das Nachbarland zu ziehen.

08.30 Uhr – Sunnitische Extremisten greifen die Ölraffinerie in Baidschi an. Nach Angaben von Raffinerie-Mitarbeitern setzen sie dabei Maschinengewehre und Mörsergranaten ein.

07.38 Uhr – Etwa 60 Bauarbeiter sind laut einem Bericht der türkischen Nachrichtenagentur Dogan im Irak verschleppt worden. Unter den Entführten seien auch 15 Türken, meldet die Agentur unter Berufung auf einen Arbeiter, der entkommen konnte.

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