Kiew: Pipeline-Explosion war Bomben-Anschlag

Zwei Explosionen sollen die Hauptgas-Leitung von Russland nach Europa zerstört haben, so der ukrainische Innenminister. Die Sprengvorrichtung war wohl unter einem Stützpfeiler der Pipeline angebracht. Kiew geht von einer „Einmischung von außen“ aus.

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Die Explosion an einer ukrainischen Gas-Pipeline ist nach Angaben der Regierung in Kiew durch einen Bombenanschlag verursacht worden. „Wir gehen davon aus, dass die Sprengvorrichtung unter einem Zementblock angebracht war, der die Pipeline stützt“, erklärte der ukrainische Innenminister Arsen Awakow am Mittwoch in einem Bericht für eine Kabinettssitzung.

Es habe am Dienstag wohl zwei Explosionen gegeben. Man prüfe die Umstände und gehe als Hauptursache von einer Einmischung von außen aus, fügte der Minister hinzu.

Zuvor hatte Vorstandsmitglied Witali Markelow vom russischen Gazprom-Konzern erklärt, trotz der Explosion gelange weiter Gas nach Europa. Die Explosion ereignete sich an der Urengoj-Pomari-Uschgorod-Pipeline, der Hauptleitung von Russland nach Europa (mehr hier).


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