Kiew: Pipeline-Explosion war Bomben-Anschlag

Zwei Explosionen sollen die Hauptgas-Leitung von Russland nach Europa zerstört haben, so der ukrainische Innenminister. Die Sprengvorrichtung war wohl unter einem Stützpfeiler der Pipeline angebracht. Kiew geht von einer „Einmischung von außen“ aus.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Die Explosion an einer ukrainischen Gas-Pipeline ist nach Angaben der Regierung in Kiew durch einen Bombenanschlag verursacht worden. „Wir gehen davon aus, dass die Sprengvorrichtung unter einem Zementblock angebracht war, der die Pipeline stützt“, erklärte der ukrainische Innenminister Arsen Awakow am Mittwoch in einem Bericht für eine Kabinettssitzung.

Es habe am Dienstag wohl zwei Explosionen gegeben. Man prüfe die Umstände und gehe als Hauptursache von einer Einmischung von außen aus, fügte der Minister hinzu.

Zuvor hatte Vorstandsmitglied Witali Markelow vom russischen Gazprom-Konzern erklärt, trotz der Explosion gelange weiter Gas nach Europa. Die Explosion ereignete sich an der Urengoj-Pomari-Uschgorod-Pipeline, der Hauptleitung von Russland nach Europa (mehr hier).

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung: Unsere Prinzipien: Kritische Distanz zu allen und klare Worte. Das gefällt natürlich vielen nicht: Der Bundesregierung, den EU-Behörden, den Netzwerken der Parteien, den Lobbyisten, Medien unter staatlicher Aufsicht, verschiedenen Agitatoren aus dem In- und Ausland. Diese Player behindern uns nach Kräften und attackieren unser Geschäftsmodell.

Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung: Sichern Sie die Existenz der DWN!

Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***


media-fastclick media-fastclick