Deutsche Bank untersucht intern wegen Goldpreis-Manipulationen

Die Deutsche Bank untersucht in den eigenen Reihen, ob es zu Manipulationen beim Goldpreis gekommen ist. Damit könnte die Bank mögliche Sanktionen der Aufsichtsbehörden abmildern.

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Die Deutsche Bank führt Insidern zufolge eigene Ermittlungen zur täglichen Festlegung des Goldpreises in London. Wie der Angelegenheit nahestehende Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag sagten, wurde die Untersuchung bereits vor gut einem Jahr eingeleitet, als Vertreter der deutschen Börsenaufsicht BaFin der Deutschen Bank in London wegen des Verdachts auf Manipulationen einen Besuch abstattete. Die Deutsche Bank werde die Handelsaktivitäten genau unter die Lupe nehmen, sagte einer der Insider. Sollte die Bank auf Basis der Untersuchung frühzeitig interne Maßnahmen ergreifen, könnte sie damit womöglich die Wirkung von Sanktionen der Aufsichtsbehörden mildern.

Die Deutsche Bank hatte zu Jahresbeginn beschlossen, sich nicht mehr an der Feststellung der offiziellen Referenzpreise für Gold und Silber zu beteiligen. Sie war im Sommer 2013 auch in diesem Bereich ins Visier der Aufsichtsbehörden geraten. Diese untersuchen, ob es dort ebenfalls zu Manipulationen gekommen ist. Die zumindest teilweise erfolgreichen Versuche von Banken, Referenzsätze wie den Zinssatz Libor oder auch Devisenkurse zu lenken, haben die Aufseher und Marktteilnehmer weltweit aufgeschreckt.

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