Learjet stürzt nach Zusammenstoß mit Bundeswehr-Jet ab

Ein Flugzeug ist im Sauerland mit einem Eurofighter der Luftwaffe zusammengestoßen. Der Learjet stürzte daraufhin ab. Mitte Juni wurde bekannt, dass aufgrund von Nato-Manövern zahlreiche zivile Flugzeuge von den Radarschirmen der europäischen Luftraumsicherung verschwanden.

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Ein Learjet ist im Sauerland mit einem Kampfjet der Luftwaffe zusammengestoßen. Das Militär-Flugzeug konnte anschließend auf der Basis in Nörvenich bei Köln landen. Das andere Flugzeug, ein mit zwei Personen besetzter Learjet, stürzte ab. Die Zivilmaschine war für die Gesellschaft für Flugzieldarstellung (GFD) unterwegs und sollte mit den Eurofightern ein Manöver durchführen, sagte der Luftwaffensprecher in Berlin.

Mitte Juni wurde bekannt, dass aus zunächst unerklärlichen Gründen zahlreiche zivile Flugzeuge von den Radarschirmen der europäischen Luftraumsicherung verschwunden sind. Die Störungen wurden offenbar durch Nato-Übungen verursacht. Die Flugsicherung spielt die Vorfälle herunter. Militär-Experten sprechen von einer drastischen Beeinträchtigung der Flugsicherheit.

Betroffen waren die Flugsicherung in Österreich, Deutschland, Tschechien und der Slowakei.

Der Standard aus Wien berichtet:

„Nachdem die Ursache für die temporäre Störung der zunächst noch unklar war, teilten die slowakischen Behörden am Freitagabend mit, dass das Abreißen des Radarkontakts in den vergangenen Tagen militärische Gründe hatte. ,Das Verschwinden von Flugzeugen vom Radarschirm steht in Zusammenhang mit Truppenübungen, die in verschiedenen Teilen Europas am 5. und 10. Juni über die Bühne gegangen sind.’“

„Inzwischen haben wir die Ursache für das Verschwinden der Flugzeuge im Norden Italiens und im Westen Deutschlands lokalisiert“sagt ein Informant der österreichischen Zeitung Presse, der Zugang zu Informationen der europäischen Flugsicherung hat. Seinen Angaben nach war die Quelle der Störung militärischen Ursprungs. Am 5. Juni soll es ein AWACS-Aufklärungsflugzeug in Italien gewesen sein, von dem die alles verschluckenden Signale ausgingen. Am Dienstag ein noch nicht identifiziertes Objekt in der Nähe der US-Air-Base Ramstein in Deutschland (mehr hier).

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