Druck auf Maliki wächst: Al-Kaida schließt sich ISIS-Extremisten an

Die Al-Nusra-Front aus Syrien ist eine Allianz mit sunnitischen Extremisten aus dem Irak eingegangen. Zuvor hatten sich beide Seiten im Syrien-Krieg bekämpft. Gemeinsam wollen sie die Schiiten und Kurden im Irak bekämpfen.

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Syrische Al-Kaida-Kämpfer haben sich an der Grenze zum Irak den dortigen islamistischen Isis-Rebellen angeschlossen. Die Nusra-Front habe der Isis in einer Zeremonie in der Grenzstadt Albu Kamal Gefolgschaft geschworen, berichtete am Mittwoch die oppositionelle Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Damit stärkt Isis, die einen islamistischen Staat in den von ihr kontrollierten Gebieten in Syrien und im Irak anstrebt, ihre Position auf beiden Seiten der Grenze.

Für Isis sei dies ein wichtiger Schritt, da die Nusra-Front in Albu Kemal stark sei, erklärte die Beobachtungsstelle. Man könne nicht sagen, dass Isis Albu Kamal kontrolliere, aber sie sei nun in der Stadt präsent.

Eigentlich hatte Al-Kaida mit der Organisation Islamischer Staat im Irak und in Groß-Syrien (ISIS) gebrochen und die Nusra-Front als ihren offiziellen Verbündeten in Syrien ausgerufen. Im syrischen Bürgerkrieg bekämpften sich beide Rebellengruppen.

Isis hatte am 10. Juni die nordirakische Metropole Mossul unter ihre Kontrolle gebracht und war rasch Richtung Bagdad vorgestoßen. Die Extremisten haben auch wichtige Kontrollposten an der Grenze zu Syrien erobert. Die Organisation kontrolliert zudem weite Teile im Osten Syriens.


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