Russland wird im Irak aktiv und sendet Kampfjets

Mehrere russische Suchoi-Kampfjets sind zur Unterstützung des Militärs gegen die radikalen ISIS-Truppen im Irak angekommen. Die Islamisten versetzen das Land in Angst und Schrecken, in Syrien wird von Kreuzigungen berichtet. Iraks Regierung hat neben Putin auch Obama zur Hilfe gerufen.

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Die irakischen Streitkräfte haben fünf gebrauchten russischen Kampfflugzeuge aus Russland erhalten. Die Flugzeuge sollen die Truppen im Kampf gegen die Islamisten der Terrorgruppe ISIS unterstützen. Die Jets vom Typ Suchoi Su-25 sind für Bodenangriffe ausgelegt. Noch ist jedoch unklar, ob die irakische Luftwaffe über ausreichend ausgebildete Piloten verfügt.

Der irakische Ministerpräsident al-Maliki hatte hat Russland mehr als ein Dutzend der Suchoi-Flugzeuge für bis zu 500 Millionen Dollar abgekauft. Das Militär im Irak wartet auch noch auf eine zugesagte Lieferung von F-16-Kampfflugzeugen und Apache-Kampfhubschraubern aus den USA. Bagdad bittet die USA seit Wochen um Unterstützung. Die US-Regierung schickte bisher lediglich 180 Militärberater in den Irak, um sich zunächst einen Überblick der Lage zu verschaffen (mehr dazu hier).

Die ISIS-Kämpfer haben bereits zahlreiche Städte eingenommen und verbreiten Angst und Schrecken in der Bevölkerung (mehr dazu hier). Ein Sturm auf Bagdad soll kurz bevorstehen. Jüngste Berichte sprechen von neun Kreuzigungen durch die Islamisten im benachbarten Syrien.

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