Bulgarien muss Staatsanleihen verkaufen, um Banken zu retten

Bulgarien hat am Dienstag kurzfristig Staatsanleihen im Volumen von umgerechnet 630 Millionen Euro verkauft, um genügend Geld zur Stützung seines Bankensystems in der Kasse zu haben. In dem südosteuropäischen Land hatten zuletzt zahlreiche Kunden zweier Großbanken ihre Konten geräumt.

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Bulgarien hat am Dienstag kurzfristig Staatsanleihen im Volumen von umgerechnet 630 Millionen Euro verkauft, um genügend Geld zur Stützung seines Bankensystems in der Kasse zu haben. In dem südosteuropäischen Land hatten zuletzt zahlreiche Kunden zweier Großbanken ihre Konten geräumt, nachdem nach Regierungsangaben Kriminelle via Internet und SMS mit Falschinformationen unter Sparern Panik geschürt hatten. Der bulgarische Präsident hatte später eine Garantie für Sparguthaben ausgesprochen. Zudem hatte die EU hatte grünes Licht für eine Kreditlinie des Staates an die Banken im Volumen von 1,7 Milliarden Euro genehmigt.

Das Finanzministerium erklärte am Dienstag, die Maßnahmen der Behörden hätten dazu beigetragen, die Lage zu beruhigen.

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