Nach Putin: Auch Obama schickt Truppen in den Irak

Die USA schicken 300 Soldaten in den Irak. Diese sollen die Regierung des Landes im Kampf gegen die Islamistengruppe Isis unterstützen, die auf syrischem und irakischem Staatsgebiet ein Kalifat ausgerufen hat. Bisher hatte Obama den Einsatz von amerikanischen Kampftruppen gegen Isis ausgeschlossen.

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Die USA verstärken ihre Militärpräsenz im Irak weiter. Ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums gab am Montag in Washington die Verlegung von weiteren 300 Soldaten in das von sunnitischen Islamisten bedrohte Land bekannt. Zudem würden weitere Hubschrauber und Drohnen in den Irak verlegt.

Am Sonntag seien bereits 200 Soldaten des neuen Kontingents in der irakischen Hauptstadt Bagdad eingetroffen, sagte Pentagon-Sprecher John Kirby. Sie sollten die US-Botschaft und den internationalen Flughafen der Stadt sichern. Weitere 100 Mann Verstärkung seien auf dem Weg. Insgesamt sind damit nun rund 750 US-Soldaten im Irak.

US-Präsident Barack Obama hatte bisher gesagt, er werde lediglich bis zu 300 zusätzliche Militärberater in den Irak schicken. Den Einsatz amerikanischer Kampftruppen gegen die radikal-islamische Isis hatte er bisher ausgeschlossen (mehr hier).

Die irakischen Streitkräfte haben zudem fünf gebrauchte russische Kampfflugzeuge aus Russland erhalten. Die Regierung des Landes kämpft gegen den Vormarsch der Islamistengruppe Isis, die am Wochenende ein Kalifat auf syrischem und irakischem Staatsgebiet ausgerufen hat (mehr hier).

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