Frankreich verschärft Kontrollen für Flüge in die USA

Frankreich hat auf Bitten der US-Regierung die Sicherheitskontrollen für Flüge in die USA verschärft. Auch Großbritannien hat die Kontrollen verstärkt. Grund sei der Verdacht, dass Terroristen Sprengsätze entwickeln, die unbemerkt durch Gepäckkontrollen kommen.

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Frankreich hat die Sicherheitskontrollen für Flüge in die USA während der Sommerreisezeit verschärft. Passagiere müssten sich auf längere Wartezeiten einstellen, teilte die französische Luftfahrtbehörde am Freitag mit. Frankreich kommt damit einer Bitte der USA nach. Großbritannien hatte bereits am Donnerstag die Kontrollen verstärkt. Europas größter Flughafen ist London-Heathrow.

Die USA hatten angekündigt, dass die Sicherheitsmaßnahmen an bestimmten Flughäfen mit Direktflügen in die USA erhöht würden. Welche Flughäfen oder Länder betroffen sind, hatte das US-Heimatschutzministerium offengelassen. Es gab auch keinen Grund für die Maßnahme an. In US-Sicherheitskreisen hatte es jedoch geheißen, man gehe davon aus, dass radikale Islamisten in Syrien und im Jemen gemeinsam an der Entwicklung von Sprengsätzen arbeiteten, die unbemerkt von Gepäck- und Personenkontrollen an Bord von Flugzeugen geschmuggelt werden könnten.

Am Donnerstag hatte zudem die US-Botschaft in der ugandischen Hauptstadt Kampala gewarnt, dem nahe gelegenen Flughafen Entebbe drohe innerhalb von Stunden ein Anschlag. Die Botschaft berief sich auf Angaben der ugandischen Polizei. Non-Stop-Flüge von Entebbe in die USA gibt es nicht.

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