USA schüren Religions-Krieg im Jemen: Luftwaffe bombardiert Schiiten

Die jemenitische Luftwaffe hat am Samstag Stellungen von schiitischen Rebellen bombardiert. Dabei sind 70 Rebellen ums Leben gekommen. Unterstützung erhält die Regierung von den USA. Der irakische Religions-Krieg zwischen Sunniten und Schiiten erfasst scheinbar die gesamte Region.

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Bei Luftangriffen des jemenitischen Militärs gegen schiitische Rebellen sind nach Angaben der Behörden mindestens 70 Menschen getötet worden. Vorausgegangen war am Freitag ein Bruch der Waffenruhe zwischen Regierungstruppen und Aufständischen, für den sich beide Seiten gegenseitig verantwortlich machen. Daraufhin ging die Luftwaffe am Samstag nördlich der Hauptstadt Sanaa gegen schiitische Muslime der Bewegung Ansarullah vor.

Die Regierung des Jemen kämpft an verschiedenen Fronten gegen islamistische Aufständische. Im gebirgigen Norden des Landes versucht eine Schiiten-Miliz, ihre Herrschaft zu festigen. Im Süden kämpfen Separatisten gegen die Zentralregierung. Zudem wird das Land immer wieder durch Anschläge der Al-Kaida erschüttert. Die „Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel“ gilt derzeit als gefährlichster Ableger der Organisation.

Im Westen wird befürchtet, der Jemen könnte zu einem Ausgangspunkt für Anschläge im Ausland werden. Die USA unterstützen das Land daher im Kampf gegen Extremisten. Dabei setzen die USA auch Drohnen gegen mutmaßliche Al-Kaida-Ziele ein. Der Jemen wirft dem Iran Unterstützung für die Schiiten im Jemen vor.

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