Gift in Pappe und Plastik: Kaffee im Becher ist kein Genuss

Der schnelle Genuss eines Coffee to Go könnte langfristige Auswirkungen auf den Organismus haben. Schuld ist jedoch nicht das Heißgetränk. Gefährlich sind Weichmacher und andere unbekannte Variablen, die ungewollt über den Pappbecher und den Plastikdeckel mit aufgenommen werden.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Chemische Stoffe im Einweg-Kaffeebecher könnten den Konsumenten den Genuss langfristig verderben. Einige mögliche Inhaltststoffe und ihre Folgen kennen die Forscher bereits. Doch nach wie vor gibt es gerade in der Plastikherstellung viele Unbekannte.

In der Beschichtung der Pappe finden sich zum Beispiel perfluorierten Polymere, die der Körper nur langsam abbauen kann. Auch der Deckel ist nicht ohne. Er ist meist aus Polystyrol hergestellt. Darin sind Stoffe enthalten, die sich auf den Hormonhaushalt auswirken können.

„Wie gefährlich all diese Stoffe wirklich sind, das ist tatsächlich umstritten unter Forschern“, zitiert anders leben die Umweltwissenschaftlerin Jane Muncke. Die Schweizerin kommt in ihrer Studie zu dem Schluss, dass hunderte verschiedener Chemikalien in Nahrungsmittelverpackungen ins Essen gelangen. Besonders Plastikverpackungen stellen dabei ein erhöhtes Gesundheitsrisiko dar.

Kurzfristig seien die geringen Dosen für Menschen unbedenklich, langfristige Schäden seien jedoch nicht auszuschließen. Es gäbe bisher keinerlei Studien zu Langzeitwirkungen, geschweige denn zu einem lebenslangen Konsum von industriell abgepackten Nahrungsmitteln, warnen die Wissenschaftler.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung: Unsere Prinzipien: Kritische Distanz zu allen und klare Worte. Das gefällt natürlich vielen nicht: Der Bundesregierung, den EU-Behörden, den Netzwerken der Parteien, den Lobbyisten, Medien unter staatlicher Aufsicht, verschiedenen Agitatoren aus dem In- und Ausland. Diese Player behindern uns nach Kräften und attackieren unser Geschäftsmodell.

Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung: Sichern Sie die Existenz der DWN!

Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***


media-fastclick media-fastclick