Erdbeben der Stärke 6,8 erschüttert Umgebung der Atom-Ruine Fukushima

Ein Erdbeben der Stärke 6,8 hat das Gebiet von Fukushima getroffen, auf dem seit 2011 die Atom-Ruine Daiichi Radioaktivität ausstößt. Die Berichte sind widersprüchlich: Nach einer ersten Warnung vor einem Tsunami gab es kurz darauf Entwarnung.

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Der US-Astronaut Reid Wiseman sandte ein Foto von der International Space Station: Der Taifun Neoguri im Anmarsch auf Japan. Offenbar ist die Atom-Ruine von Fukushima diesmal von schwereren Schäden verschont geblieben: (Foto: ISS)

Der US-Astronaut Reid Wiseman sandte ein Foto von der International Space Station: Der Taifun Neoguri im Anmarsch auf Japan. Offenbar ist die Atom-Ruine von Fukushima diesmal von schwereren Schäden verschont geblieben: (Foto: ISS)

Ein Erdbeben der Stärke 6,8 östlich von Japan hat nach ersten Medienberichten die Umgebung des Unglücks-Reaktor in Fukushima getroffen. Es sei eine Warnung vor einem Tsunami von bis zu einem Meter Höhe herausgegeben worden, berichtete der Sender NHK am Samstagmorgen. Der US-Erdbebenwarte USGS zufolge ereignete sich das Beben 165 Kilometer östlich der Hauptinsel Honshu in einer Tiefe von zehn Kilometern.

Wenig später, so berichtet NHK, sei die Warnung wieder aufgehoben worden.

Die Skandal-Firma Tepco, die seit nunmehr drei Jahren nicht in der Lage ist, die Atomruine unter Kontrolle zu bringen, sagte am Samstagmorgen, dass ihr keine Informationen über Probleme an der Anlage von Daiichi vorliegen.

Auch die Regierung, die alles, was Fukushima betrifft, herunterspielt, sagte am Samstag, es lägen keine Meldungen über Verletzte vor.

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