Portugal: Japaner stellen Skandal-Bank Kredite fällig

Die japanische Nomura-Bank hat der Skandalbank Espirito Santo einen Kredit in Höhe von 100 Millionen Euro fällig gestellt. Diese Forderung könnte die Pleite der Bank auslösen - mit unabsehbaren Folgen für Portugal und einer möglichen Ansteckung in Europa.

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Die portugiesische Regierung spielt die Lage bei der Banco Espirito Santo herunter: Entgegen den Beteuerungen von Premier Coelho brennt es an allen Ecken und Enden. Nun bringt die japanische Nomura-Bank das portugiesische Finanzsystem in Gefahr. Die Japaner haben einen Kredit von 100 Millionen Euro fällig gestellt, den sie der Espirito gewährt hatten. Die Portugiesen hatten das Geld dazu verwendet, 4 Prozent der Anteile zu verkaufen – mutmaßlich als Sicherheit für den Kredit von Nomura, wie Bloomberg berichtet.

Sollte Nomura bei seiner Forderung bleiben, wäre die Espirito Santo pleite. Dann müsste die Familie hinter der Bank einspringen – mit unabsehbaren Folgen für das portugiesische Banken-Wesen.

Sollte die Krise nicht innerhalb Portugals eingedämmt werden können, müsste der europäische Steuerzahler die Bank mittels ESM retten. Die gesetzlichen Grundlagen in Deutschland hat die Bundesregierung in der vergangenen Woche geschaffen.


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