Israel: Raketenabwehr „Iron Dome“ soll Export-Schlager werden

Israels Raketenabwehr-System „Iron Dome“ hat in den vergangenen Tagen die meisten der gefährlichen Hamas-Raketen abgefangen. Nun soll das System exportiert werden: Indien interessiert sich für das System, um sich gegen China und Pakistan zu schützen.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Israel möchte weitere Ausfertigungen des mobilen Raketenabwehr-Systems „Iron Dome“ gemeinsam mit den USA produzieren. Aktuell verfügt das Land über sieben „Iron Domes“. Das achte Exemplar ist in der Herstellung. Die gemeinsame Produktion mit den Amerikanern soll ab dem neunten „Iron Dome“ vorgenommen werden. Insgesamt 13 braucht Israel, um seinen gesamten Luftraum zu schützen.

Dabei geht es auch um einen Technologie-Austausch, um das Raketenabwehr-System mit weiteren Fähigkeiten auszustatten. Es sei auch schon eine Vereinbarung mit dem US-Rüstungskonzern Raytheon geschlossen worden. Das israelische Luftabwehr-Programm wird von den USA finanziell unterstützt, berichtet Defense News.

Der US-Kongress genehmigte in den vergangenen Jahren 900 Millionen US-Dollar an Finanzhilfen für das Raketenabwehr-System Israels. Im März 2014 sicherten die Amerikaner den Israelis weitere 429 Millionen US-Dollar für den „Iron Dome“ zu, meldet Haaretz.

Die Israelis sind daran interessiert, den „Iron Dome“ als Export-Artikel zu vertreiben. Jedenfalls gibt es einen großen Markt für Raketenabwehr-Systeme. Indien hatte schon im Februar Interesse am „Iron Dome“ gezeigt. Das Land möchte seinen Luftraum vor möglichen Attacken aus Pakistan und China schützen, berichtet UPI. Doch eine endgültige Entscheidung hat Neu Delhi bisher noch nicht gefällt.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung: Unsere Prinzipien: Kritische Distanz zu allen und klare Worte. Das gefällt natürlich vielen nicht: Der Bundesregierung, den EU-Behörden, den Netzwerken der Parteien, den Lobbyisten, Medien unter staatlicher Aufsicht, verschiedenen Agitatoren aus dem In- und Ausland. Diese Player behindern uns nach Kräften und attackieren unser Geschäftsmodell.

Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung: Sichern Sie die Existenz der DWN!

Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht vom System und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***

media-fastclick media-fastclick