Abschuss von Flug MH17: Vier Deutsche unter den Opfern

Beim Abschuss eines Passagierflugzeugs der Malaysia Airlines über der Ukraine sind vier Deutsche ums Leben gekommen. Der Großteil der Passagiere stammte aus den Niederlanden.

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Bei dem Absturz einer Passagiermaschine über der Ukraine sind nach Angaben der Fluggesellschaft Malaysia Airlines insgesamt 298 Menschen ums Leben gekommen, darunter vier Deutsche. Mehr als die Hälfte der Passagiere stamme aus den Niederlanden, erklärte Huib Gorter, Vizepräsident von Malaysia Airlines Europe, am Donnerstagabend. Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte sagte, es handle sich wahrscheinlich um das schwerste Flugzeugunglück in der Geschichte seines Landes.

Von den 283 Passagieren stammten nach bisherigen Erkenntnissen der Fluggesellschaft mindestens 154 aus den Niederlanden. Zudem waren mindestens 27 Australier, 23 Malaysier, elf Indonesier, sechs Briten, vier Deutsche, vier Belgier, drei Philippiner und ein Kanadier an Bord der Maschine. Die 15-köpfige Besatzung stammte aus Malaysia. Die Nationalität von 47 weiteren Passagieren blieb zunächst unklar.

Die Maschine vom Typ Boeing BA.N 777 befand sich auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur, als sie im Osten der Ukraine abstürzte. Die Unglücksursache ist bislang unklar. Die Regierung in Kiew und prorussische Aufständische warfen sich gegenseitig vor, das Flugzeug abgeschossen zu haben. Ministerpräsident Arseni Jazenjuk sprach von einer Katastrophe und ordnete eine Untersuchung an. US-Vizepräsident Joe Biden erklärte, es handle sich offenbar nicht um einen Unfall. Die Maschine sei vielmehr „vom Himmel abgeschossen“ worden.

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