Regierung in Kiew zerbricht: Ukraine-Bonds stürzen ab

Ukrainische Staatsanleihen sind nach dem Kollaps der Regierung in der Ukraine abgestürzt. Investoren fürchten eine neue Phase der Instabilität.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic
Der Bond-Markt ist wegen der neuen Entwicklung in de Ukraine nervös. (Grafik: zerohedge)

Der Bond-Markt ist wegen der neuen Entwicklung in de Ukraine nervös. (Grafik: zerohedge)

Ukrainische Staatsanleihen sind nach dem Kollaps der Regierung in der Ukraine abgestürzt. Investoren fürchten eine neue Phase der Instabilität.

In der Ukraine sind zwei Parteien aus der Regierungskoalition ausgetreten. Die Udar-Partei von Kiews neuem Bürgermeister Vitali Klitschko und die rechtsextreme Swoboda-Partei um Oleg Tjagnibok verkündeten am Donnerstag ihren Austritt aus der Koalition. Dadurch wird die Auflösung des Parlaments eingeleitet. Die beiden Parteien wollen so Neuwahlen in der Ukraine erzwingen und auf diesem Weg prorussische Kräfte zu schwächen. Präsident Petro Poroschenko begrüßte den Schritt beider Parteien, damit ein kompletter politischer Machtwechsel im Land erzielt werden könne. Premier Jazenjuk kündigte zudem seinen vorzeitigen Rücktritt an.

Warum ausgerechnet der Merkel-Vertraute Klitschko Jazenjuk zu Fall gebracht hat, ist zur Stunde noch unklar. Es ist denkbar, dass die Ukraine versuchen wird, nach dem Abschuss einer Passagiermaschine eine stabile Regierung aufzustellen.

Der ukrainische Geheimdienst SBU hat gemeinsam mit der CIA bisher keine sehr rühmliche Rolle bei der Aufklärung des Abschusses von MH17 gespielt (mehr hier).

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung: Unsere Prinzipien: Kritische Distanz zu allen und klare Worte. Das gefällt natürlich vielen nicht: Der Bundesregierung, den EU-Behörden, den Netzwerken der Parteien, den Lobbyisten, Medien unter staatlicher Aufsicht, verschiedenen Agitatoren aus dem In- und Ausland. Diese Player behindern uns nach Kräften und attackieren unser Geschäftsmodell.

Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung: Sichern Sie die Existenz der DWN!

Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***

media-fastclick media-fastclick