Welthandel bricht ein: Baltic Dry auf 18-Monats-Tief

Einer der wichtigsten Indikatoren für den weltweiten Handel, der Baltic Dry Index, ist auf ein 18-Monats-Tief gesunken. Das ist der niedrigste Juli-Wert seit fast dreißig Jahren. Der BDI zeigt den Seehandel auf den Weltmeeren an.

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Der Baltic Dry Index dümpelt vor sich hin. (Grafik: Zerohedge)

Der Baltic Dry Index dümpelt vor sich hin. (Grafik: Zero Hedge)

Der wichtigste Seehandels-Indikator Baltic-Dry-Index einen neuen Negativrekord geholt: Der Baltic Dry Index ist auf dem tiefsten Juli-Stand seit 1986, wie der Finanzblog Zero Hedge berichtet. Der Index befindet sich seit Wochen auf Talfahrt, weil die weltweit sinkende Nachfrage die Auftragslage für die Containerschiffe verschlechtert.

Bereits am Anfang des Jahres war der Baltic Dry innerhalb weniger Tage um mehr als 40 Prozent eingebrochen (mehr hier). Das war der schlechteste Jahresstart für den Seehandel seit über 30 Jahren.

Der Baltic Dry Index (BDI) wird von der Baltic Exchange in London veröffentlicht. Er ist ein wichtiger Preisindex für das weltweite Verschiffen von Hauptfrachtgütern (hauptsächlich Kohle, Eisenerz und Getreide) auf Standardrouten.

Ein Einbrechen des Seehandels gilt als starkes Vorzeichen einer Rezession (mehr dazu hier).

So tief sank der Baltic Dry Index zuletzt vor 28 Jahren. (Grafik: Zerohedge)

So tief sank der Baltic Dry Index im Monat Juli zuletzt vor 28 Jahren. (Grafik: Zero Hedge)

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