Deutsche Exporte nach Russland schrumpfen, Einfuhren legen zu

Die deutschen Exporte nach Russland gingen im Mai um 17,5 Prozent zurück, so das statistische Bundesamt. Die Einfuhren aus Russland - vor allem Gas und Öl - legten im Mai dagegen um 3,1 Prozent zu. Noch sind die Energie-Importe von den Wirtschafts-Sanktionen gegen Moskau ausgenommen.

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Die deutschen Exporte nach Russland sind zuletzt immer stärker zurückgegangen. Wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte, gab es im Mai ein Minus von 17,5 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro. Im April betrug der Rückgang noch 16,9 Prozent, im März 7,2 Prozent.

Die Einfuhren aus Russland – vor allem Gas und Öl – legten im Mai dagegen um 3,1 Prozent zu auf 3,2 Milliarden Euro.

Bisher sind die Energie-Importe von den EU-Wirtschafts-Sanktionen gegen Putin ausgenommen. Besonders die USA und Großbritannien drängen allerdings auf stärkeren Sanktionen (mehr dazu hier).  Am Dienstag stehen Beschlüsse der EU über Sanktionen für die Bereiche Rüstung, Kapitalmärkte, Energietechnologie sowie Güter für die zivile und militärische Nutzung an.

Bereits jedes vierte deutsche Exportunternehmen leidet unter den Sanktionen gegen Russland. Heimische Firmen, die Geschäfte mit Russland und den USA pflegen, sind doppelt betroffen, so die DIHK. Sie müssten unterschiedliche Beschränkungen der EU und der USA befolgen (mehr dazu hier).

 

 

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