Spannung steigt: Russland schickt Hilfskonvoi in die Ukraine

Russland hat in Moskau einen Hilfskonvoi in Marsch gesetzt. Die Russen wollen Hilfsgüter in die Ost Ukraine bringen. Nach der NATO warnte nun auch Frankreich vor einer getarnten Invasion. Angeblich haben sich Moskau und Kiew über die die Grenzübergänge verständigt, an denen die Konvois in die Ukraine fahren werden.

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Das Rote Kreuz hat sie nach eigenen Angaben mit Moskau über die Entsendung eines Hilfskonvois in die Ost Ukraine geeinigt. Russland hat darauf eine Kolonne von 280 Transportfahrzeugen in Marsch gesetzt, die Hilfsgüter in die Ukraine transportieren sollen. Das Rote Kreuz bestätigte zwar die Einigung mit Moskau. Die Organisation gab jedoch bekannt dass sie nicht wisse, welche Gegenstände sich in dem Transport befinden. Der russische Sender RT hat ein Video veröffentlicht, dass die Lastwägen zeigt sowie Lebensmittelregale. Ob sich die Regale in den Lastwägen befinden, ist aus dem Video nicht zu erkennen.

RT zitiert den stellvertretenden ukrainischen Präsidentn, Leonid Kutschma, mit den Worten: „Die Kontaktgruppe hat am Montag entschieden, dass die humanitären Hilfskonvois bei Charkiv Oblast die Grenzen überschreiten werden. Auch eine Route über Lugansk wurde vereinbart.“ Die Hilfsgüter sollen vom Roten Kreuz verteilt werden. Die Russen fordern seit Tagen Hilfe für die humanitäre Katastrophe (mehr hier).

Frankreich schloss sich unterdessen den Warnungen der NATO an: der russische jetzt Konvoi könne eine getarnte Invasionstruppe sein verlautete aus Paris am Dienstag. Die französische Regierung sagte, Moskau könne den Hilfstransport nutzen um eine Präsenz in in der Ostukraine aufzubauen. Außenminister Laurent Fabius sagte, die EU müsse höchste Wachsamkeit walten lassen.

Die NATO hat bereits am Montag davor gewarnt dass Russland zwischen Putin die Hilfsaktion dazu nutzen könne, um eine verdeckte Operation in der Ukraine zu starten (mehr hier).

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