Polizei gegen Bürger: Erneut schwere Ausschreitungen in Ferguson

Die Auseinandersetzung zwischen Polizei und Demonstranten in der US-Kleinstadt Ferguson wird immer gewalttätiger. Die Polizei sei in der Nacht unter "heftigen Beschuss" geraten uns setzte Tränengas und Blendgranaten gegen die Demonstranten ein. Zwei deutsche Journalisten wurden verhaftet, Amnesty International des Platzes verwiesen.

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Mehr als eine Woche nach der Erschießung eines schwarzen Jugendlichen durch einen Polizisten werden die Proteste in der US-Kleinstadt Ferguson immer gewalttätiger. Die Polizei sei in der Nacht unter „heftigen Beschuss“ geraten, teilte der zuständige Polizeioffizier am Dienstag mit. Insgesamt seien 31 Menschen festgenommen worden. Die Polizei setzte in der Nacht Tränengas ein und feuerte Blendgranaten ab, um die Demonstranten auseinanderzutreiben. Zugleich trafen erste Einsatzkräfte der Nationalgarde ein (mehr hier). 

Auch zwei deutsche Journalisten wurden kurzzeitig festgenommen. Die Organisation Reporter ohne Grenzen kritisiert, dass Medienvertreter in Ferguson wiederholt an ihrer Arbeit gehindert werden und die Polizei die Pressefreiheit willkürlich einschränkt.

Der UN-Generalsekretär hat von den USA die Einhaltung des Demonstrationsrechts gefordert (mehr hier). Die Ereignisse haben die Menschenrechtsorganisation Amnesty International  auf den Plan gerufen. Erstmals setzt die NGO ein Team von Beobachtern und Vermittlern auf US-Staatsgebiet ein. Berichten zufolge hat die Polizei die Amnesty-Mitarbeiter jedoch bereits des Platzes verwiesen:

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