USA ändern Strategie: Allianz mit Assad gegen IS-Terror

Die Amerikaner haben offenbar eine Kehrtwende in der Nahost-Politik vollzogen: Im Kampf gegen die IS-Terroristen im Irak setzen die Amerikaner angeblich auf eine Zusammenarbeit mit dem bis vor kurzem noch aufs Äußerste bekämpften syrischen Diktator Baschar Assad. Der BND soll in dem spektakulären Deal eine entscheidende Rolle spielen.

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Die Amerikaner haben in ihrem Kampf gegen die IS-Terroristen offenbar ihre Nahost-Strategie geändert: Washington will mit dem syrischen Machthaber Assad kooperieren, um einen Flächenbrand im Irak zu verhindern.

Der BND soll im Auftrag der USA dem Assad-Regime Informationen über Stellungen des Islamischen Staats (IS) in Syrien zukommen lassen. Dabei gehe es um Geheimdienst-Informationen über die „exakte Lage“ der radikalen Islamisten. Assad erhalte somit die Möglichkeit, Luftschläge gegen den IS durchzuführen.

Der IS kontrolliert mittlerweile ein Drittel Ost-Syriens und ein Viertel des Irak, meldet The Independent.

Das israelische Militärportal Debkafile meldet, dass die Informationen über den BND-Einsatz in Syrien aus britischen und deutschen Geheimdienst-Quellen stammen sollen. Doch Debkafile habe bisher keine Bestätigung aus dem syrischen Kampfgebiet erhalten. Israel befürchtet, dass eine mögliche Unterstützung des Assad-Regimes zum Erstarken der Hisbollah und des Iran führen könnte. Beide sind erklärte Feinde des jüdischen Staats.

In den vergangenen Jahren unterstützten die USA und ihre Verbündeten die syrischen Rebellen. Diese kämpften sowohl gegen den IS als auch gegen das Assad-Regime.

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