Polen provoziert Putin: Luftraum für russischen Verteidigungs-Minister gesperrt

Am Freitagabend ist zu einem Zwischenfall zwischen Russland und Polen gekommen: Polen verweigerte dem russischen Verteidigungsminister die Überfluggenehmigung. Erst nach hektischen Verhandlungen ließen die Polen den russischen Politiker von der Slowakei nach Hause fliegen.

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Am Freitagabend ist es zu einem Zwischenfall zwischen Russland und Polen gekommen. Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu konnte nur mit Verzögerung über den polnischen Luftraum aus der Slowakei in seine Heimat zurückkehren. Schoigu war auf dem Rückflug von der Slowakei. Die Luftaufsicht begründete das Verbot damit, dass sich die Maschine als Militärflug angemeldet habe. Die Erlaubnis zur Durchquerung des polnischen Luftraums habe sie aber nur als Zivilflug gehabt. Die Maschine kehrte zunächst in die slowakische Hauptstadt Bratislawa zurück. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Warschau erhielt sie später als Zivilflug die gewünschte Genehmigung. Russland kritisierte das Vorgehen scharf. Es handele sich um einen groben Verstoß gegen die Normen im Umgang mit anderen Staaten.

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Warschau erhielt sie später als Zivilflug die gewünschte Genehmigung. Russland kritisierte das Vorgehen scharf. Es handele sich um einen groben Verstoß gegen die Normen im Umgang mit anderen Staaten.

Die Nato forderte von Moskau ein Ende von Militäraktionen in der Ukraine, wobei Russland solche Einsätze erneut bestritt. «Wir hören solche Spekulationen nicht zum ersten Mal, aber die USA haben sie nie mit Fakten belegt», sagte Außenminister Sergej Lawrow. Von Washington vorgelegte Satellitenbilder mit angeblichen russischen Truppenbewegungen seien als Beweise ungeeignet.

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