Finnland erwartet keine neue EU-Sanktionen gegen Russland

Die EU-Staaten sind in der Frage über neue Sanktionen gegen Russland offenbar gespalten. Daher erwartet der finnische Premier Stubb keine neuen Maßnahmen gegen Russland auf dem heutigen Gipfel.

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Die EU wird bei ihrem Gipfeltreffen am Samstag nach Einschätzung des finnischen Ministerpräsidenten Alexander Stubb keine neuen Sanktionsbeschlüsse gegen Russland in der Ukraine-Krise fassen. „Es gibt Länder, die die Sanktionen sofort verschärfen wollen und es gibt Länder, die eine gelassenere Herangehensweise befürworten“, sagte Stubb am Samstag im Hörfunk unmittelbar vor dem in Brüssel geplanten Treffen. „Wenn Russland seine Destabilisierungsanstrengungen fortsetzt, ist es richtig, die Sanktionen zu verschärfen, aber ich hoffe, dass das nicht geschieht“, sagte Stubb.

Die EU und die USA hatten Ende Juli ihre Sanktionen auf den Energie-, den Banken- und den Rüstungssektor ausgeweitet.

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