Kampf gegen IS: Obama will fünf Milliarden Dollar vom US-Steuerzahler

US-Präsident Barack Obama hat zwar noch keine Strategie, wie er die IS-Terroristen bekämpfen will. Dennoch will er fünf Milliarden Dollar aus Steuergeldern für die Ausbildung und Bewaffnung von nicht näher benannten "Kämpfern" im Nahen Osten ausgeben. Diese "Strategie" war bereits im Irak nach hinten losgegangen.

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Ein Kernelement der Strategie von US-Präsident Barack Obama zur Bekämpfung des Islamischen Staats (IS) im Irak wird nach Angaben des Präsidialamtes die Ausbildung und Ausrüstung von Kämpfern in anderen Ländern sein. Obama wolle, dass der Kongress Geld für einen Fonds zur Terrorismus-Abwehr bereitstelle, der solche Maßnahmen finanziere, erklärte sein Sprecher am Montag. Der Präsident hatte angekündigt, er werde am Mittwoch seine Strategie zu Bekämpfung der IS verkünden.

The Hill berichtet, dass Obama für diesen Zweck fünf Milliarden Dollar für einen eigenen Anti-Terror-Fonds erhalten will. Die amerikanischen Steuerzahler müssen also dafür aufkommen, dass „Kämpfer“ in fremden Ländern ausgebildet und aufgerüstet werden.

Diese Strategie ist bereits im Irak gescheitert, wie Foreign Policy in einem bemerkenswerten Artikel analysiert hat.

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