Barroso verteilt in Kiew weitere 760 Millionen Euro aus Steuergeldern

EU-Kommissionspräsident Barroso hat der Ukraine in Kiew die Zahlung von weiteren 760 Millionen Euro für Oktober zugesichert. Im Gegenzug solle die Ukraine "Reformen" durchführen. Welche das sind, ist unbekannt. Es gibt keine Kontrolle der Verteilung des Geldes. Wegen der verheerenden Wirtschaftsdaten ist zu erwarten, dass die europäischen Steuerzahler das Geld nie mehr wiedersehen werden.

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EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat der EU die Auszahlung von weitern 760 Millionen Euro aus europäischen Steuermitteln bereits im Oktober zugesagt. Barroso sprach, wie Novoye Vremia berichtet, auf dem jährlichen Meeting der Yalta European Strategy (YES). Barroso sagte, dass bereits 600 Millionen Euro ausbezahlt wurden. Was mit dem Geld geschehen ist, ist unbekannt. Insgesamt hat die EU der Ukraine die Auszahlung von 1,6 Milliarden Euro zugesagt. Die Auszahlung war an die schwammige Bedingung geknüpft, das Land müsse „Reformen“ durchführen und die Korruption bekämpfen.

Tatsächlich ist die Ukraine pleite. Sie braucht das Geld, um das Finanzsystem zu stützen und um einen Teil der Gazprom-Rechnungen an Russland zu bezahlen.

Russland ist es dank der geschickten Strategie Putin gelungen, Europa zum Zahlmeister der Ukraine zu machen. Barroso kündigte am Samstag in Kiew an, dass es weiter Zahlungen geben werde, die über die bereist zugesagten hinausgehen sollen, berichtet Ukrinform.

Das Geld wird, wie in Griechenland, in einem Fass ohne Boden versickern. Die Wirtschaft stürzt ab – die ukrainische Zentralbank erwartet für dieses Jahr einen Einbruch von 10 Prozent.

Während die europäischen Steuergelder das globale Finanzwesen und die Engergie-Multis stützen, schickte Russland, etwas altmodische, einen zweiten Konvoi mit rund 2000 Tonnen Hilfsgütern in das Krisengebiet Donbass. Wenige Stunden später erreichte die Kolonne mit Medikamenten, Lebensmitteln und Stromgeneratoren russischen Medien zufolge Lugansk. In der Separatistenhochburg ist seit Wochen die Versorgung mit Strom und Wasser ausgefallen.

Anders als beim ersten Hilfskonvoi verlief dieser ohne Streit.

Beim ersten hatte die Nato noch behauptet, er sei eine getarnte Invasion. Nun ist die Ukraine in der Form an die EU angeschlossen, dass Politiker wie Angela Merkel und Sigmar Gabriel deutsche Steuergelder in eine weitere unkontrollierbare Region leiten, wo sie versickern und Oligarchen gestützt werden, die den wirtschaftlichen Interessen  der Amerikaner Folge leisten. 


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