Anzahl der Industrie-Mitarbeiter steigt auf Zehn-Jahres-Hoch

Trotz der schwachen Auftragslage der Industrie im vergangenen Jahr steigt die Zahl der Mitarbeiter in den Betrieben. Das Bundesamt für Statistik zählt den höchsten Stand des Industrie-Personals seit Beginn der Aufzeichnungen vor über zehn Jahren.

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Die Zahl der Beschäftigten in der deutschen Industrie ist auf den höchsten Stand seit zehn Jahren geklettert. Die Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes zählten im Juli 5,311 Millionen Mitarbeiter – 55.000 oder 1,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. „Das ist die höchste Zahl seit Beginn dieser Statistik vor zehn Jahren“, teilte das Statistische Bundesamt am Montag mit. Im Vergleich zum Vormonat gab es ein Plus von 26.000 oder 0,5 Prozent.

Am stärksten stieg die Beschäftigtenzahl in der Automobilbranche. Hier gab es einen Zuwachs von 2,5 Prozent. Die Hersteller von Gummi- und Kunststoffwaren meldeten ein Plus von 2,3 Prozent, ebenso die Produzenten elektrischer Ausrüstungen.

Die Zahl geleisteter Arbeitsstunden nahm im Vergleich zum Juli 2013 um 2,0 Prozent auf 720 Millionen Stunden zu. Die Entgelte der Beschäftigten summierten sich auf rund 20,9 Milliarden Euro, das sind 4,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. In der Statistik werden nur Betriebe mit mindestens 50 Mitarbeitern geführt.

Die Aufträge der Industrie waren zuletzt immer wieder eingebrochen. Die Betriebe leiden unter niedrigen Preisen und einer sinkenden Nachfrage.

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