Lufthansa: Cockpit sagt Streik am Dienstag ab

Die Piloten der Lufthansa haben den für Dienstag geplanten Streik abgesagt. Die Geschäftsleitung der Fluggesellschaft habe der Vereinigung Cockpit am Mittag einen veränderten Forderungskatalog zur Übergangsversorgung vorgelegt, teilte die Gewerkschaft am Montagabend mit. Als nächstes sollten noch diese Woche Termine...

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Die Piloten der Lufthansa haben den für Dienstag geplanten Streik abgesagt. Die Geschäftsleitung der Fluggesellschaft habe der Vereinigung Cockpit am Mittag einen veränderten Forderungskatalog zur Übergangsversorgung vorgelegt, teilte die Gewerkschaft am Montagabend mit. Als nächstes sollten noch diese Woche Termine gefunden werden, um wieder in Tarifgespräche einzusteigen.

Die Piloten wollten eigentlich am Dienstag ab 9.00 Uhr für acht Stunden die Arbeit niederlegen. Der Streik sollte die Langstreckenverbindung ab Frankfurt treffen. Doch die Lufthansa kündigte an, Piloten aus dem Management ins Cockpit zu setzen, um alle 40 vorgesehenen Langstreckenflüge vom Drehkreuz Frankfurt starten zu lassen. Allerdings drohten erhebliche Verspätungen. Ob der Flugbetrieb nach dem Rückzieher normal laufen werde, sei nicht unmittelbar absehbar, sagte ein Lufthansa-Sprecher. „Die Absage kommt reichlich spät.“

Mit dem vierten Streik binnen drei Wochen wollte die Gewerkschaft den Druck auf die Lufthansa erhöhen. Ihr Ziel ist es, die betriebsinterne Altersversorgung für die 5400 Lufthansa-Flugzeugführer vor dem Sparkurs der Konzernspitze zu retten. Die wiederum hält die bisherige Regel auf die Dauer für unbezahlbar.

Gebannt ist die Streikgefahr in den nächsten Wochen damit jedoch nicht. Ob es gelinge, die Arbeitskampfmaßnahmen dauerhaft abzuwenden, ist derzeit noch nicht absehbar, sagte Cockpit.

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