Nach dem Referendum zu Unabhängigkeit: Ausschreitungen in Glasgow

Das Referendum in Schottland hat erste Ausschreitungen verursacht: In Glasgow randalierten Gruppen der siegreichen Unionisten und jagten Unabhängigkeits-Befürworter. Die berittene Polizei musste anrücken, verhaftete jedoch niemanden.

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In Glasgow ist am Freitagabend zu Ausschreitungen zwischen Unionisten und der Polizei gekommen. Hunderte Gegner der Unabhängigkeit zogen durch die Straßen der Stadt und riefen feindselige Parolen gegen die Befürworter. Sie hatten sich in Fahnen von Großbritannien gekleidet und sangen Lieder wie „Rule Britannia“ oder riefen, an die Adresse der Unabhängigkeits-Befürworter: „Ihr habt euer Land verraten!“, oder „Könnt ihr die Ja-Kampagne jetzt hören?“

Die Polizei musste mehrere Straßen absperren und schickte berittene Polizisten in die Viertel, um die Menge in Schach zu halten.

Mehrere Befürworter wagten es nicht, ihre Plaketten offen zu zeigen, um nicht von der Menge attackiert zu werden.

Mehrere Anhänger der Unabhängigkeit wurden über den Platz gejagt. An einigen Plätzen trafen die Befürworter und Gegner der Unabhängigkeit aufeinander und mussten von der Polizei getrennt werden. Die Polizei spielt die Vorfälle herunter. Ein Polizeioffizier sagte laut The Scotsman, dass es nur einige kleine Zwischenfälle gegeben habe und Plätze für den Straßenverkehr gesperrt hätten werden müssen.

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