Samsung stellt Verkauf von Notebooks in Deutschland ein

Samsung wird den Verkauf von Notebook-Computern in Deutschland einstellen. Ob diese Maßnahme der erste Schritt zur völligen Aufgabe des PC-Geschäfts ist, ist unklar.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Samsung wird den Verkauf von Notebook-Computern in Deutschland einstellen. Man passe sich damit an «aktuelle Marktbedürfnisse und Anforderungen» an, erklärte das Unternehmen am Mittwoch auf Anfrage. Die Entscheidung betreffe neben mobilen Computern mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows auch die Chromebooks mit Googles Chrome-Software. Samsung werde sich in ganz Europa aus dem Notebook-Geschäft zurückziehen, hatte zuvor die Website «PC Advisor» unter Berufung auf einen Firmensprecher berichtet.

Das PC-Geschäft war in den vergangenen Jahren massiv unter Druck geraten. Auslöser war der Erfolg von Smartphones und Tablets. Im vergangenen Jahr schrumpfte der der weltweite PC-Absatz um rund zehn Prozent. Zuletzt gab es allerdings eine deutliche Erholung, unter anderem nachdem Microsoft die Unterstützung seines alten Betriebssystems Windows XP einstellte. Einige Anbieter wie Lenovo, Hewlett-Packard oder Acer profitierten davon in Europa aber stärker als andere.

Allerdings gibt es auch andere Abgänger: Sony verkaufte seine Computersparte an einen Finanzinvestor, die Computer laufen heute unter der Sony-Marke Vaio.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung. Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung! Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***