Ukraine senkt Ernteprognose: Weizenpreis steigt wieder

Die Ukraine als wichtigster Weizen-Exporteur hat seine optimistischen Ernteprognosen gekappt. Das lässt den Weizenpreis wieder anziehen. Anfang der Woche war der Preis auf ein Vier-Jahres-Tief gefallen. Grund dafür waren die Spekulationen auf weltweite Rekordernten.

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Die Weizenpreise der vergangenen drei Monate an der Terminbörse in Chicago (CBOT). (Grafik: <a href="http://www.ariva.de/weizen_cbot-kurs" target="_blank">ariva.de</a>)

Die Weizenpreise der vergangenen drei Monate an der Terminbörse in Chicago (CBOT). (Grafik: ariva.de)

Ein wahrscheinlich knapperes Angebot an Weizen hat Anleger am Mittwoch zum Wiedereinstieg in den Markt ermuntert. Der an der Eurex gehandelte Terminkontrakt stieg in der Spitze um zwei Prozent auf 153,25 Euro je Tonne Weizen. Der richtungsweisende US-Future gewann 1,1 Prozent auf 4,8125 Dollar je Scheffel. Anfang der Woche war letzterer wegen Spekulationen auf weltweite Rekordernten auf ein Vier-Jahres-Tief von 4,695 Dollar gefallen.

Einem Bericht der Nachrichtenagentur Interfax zufolge rechnet die Ukraine – weltweit einer der wichtigsten Exporteure dieses Grundnahrungsmittels – für 2014 nur noch mit einer Weizen-Ernte von 60 statt 63 Millionen Tonnen.

 

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