US-Bomben auf Syrien: Zivile Tote bei Angriff auf Getreidespeicher

Bei einem US-Luftschlag gegen die IS-Milizen sind offenbar mehrere Zivilisten getötet worden. Eine Menschenrechtsgruppe der syrischen Opposition hält es für möglich, dass die Amerikaner einen Getreidespeicher mit einer IS-Stellung verwechselt haben.

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Mehrere Zivilisten sind nach Angaben syrischer Oppositioneller bei Luftangriffen der US-arabischen Allianz gegen die radikale Miliz Islamischer Staat (IS) getötet worden. Kämpfer seien dagegen nicht ums Leben gekommen, als in der Nacht zum Montag im Norden Syriens Getreidespeicher bombardiert wurden, wie die Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in Großbritannien mitteilte. Womöglich habe die Allianz den Agrarkomplex für einen IS-Stützpunkt gehalten. Bei den Toten handle es sich um Mitarbeiter der Anlage, die Lebensmittel für die Bevölkerung hergestellt hätten. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. Die US-Regierung äußerte sich zunächst nicht zu dem Vorfall.

Die USA und arabische Verbündete gehen seit vergangener Woche mit Luftangriffen gegen den IS in Syrien vor. Im Irak greifen die Vereinigten Staaten die Islamisten bereits seit August an. Der IS hat in der Region große Gebiete unter seine Kontrolle gebracht und ein Kalifat ausgerufen.

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