Für 2,25 Milliarden: Statoil steigt aus Gasprojekt aus

Der norwegische Öl- und Gaskonzern Statoil verkauft seinen Anteil an dem Gas-Projekt Shah Deniz an die malaysische Petronas. Die Erlöse sollen zur Zahlung von Dividenden genutzt werden. Statoil fährt Investitionen zurück um mehr an die Aktionäre auszuzahlen.

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Der norwegische Öl- und Gaskonzern Statoil trennt sich von einem weiteren Geschäft. Für 2,25 Milliarden Dollar (knapp 1,78 Milliarden Euro) verkauft das Unternehmen seinen verbliebenen Anteil von 15,5 Prozent an dem Gas-Projekt Shah Deniz an die malaysische Petronas. Die Erlöse sollen zur Zahlung von Dividenden genutzt werden. Statoil hatte zu Beginn des Jahres angekündigt, künftig mehr an die Aktionäre auszuzahlen und dafür Investitionen zurückzufahren.

Statoil bekommt steigende Kosten und zuletzt fallende Ölpreise zu spüren. Wie andere große Wettbewerber verkaufen die Norweger auch deshalb Unternehmensteile, um ihre Rendite zu halten und die Dividenden zu sichern. Der Verkauf optimiere das Portfolio und stärke die „finanzielle Flexibilität“, um werthaltiges Wachstum des Konzerns voranzutreiben, erklärte Statoil. Teodor Sveen Nilsen, Analyst der Swedbank, wertete den Schritt als Zeichen einer glaubwürdigen Strategie und damit positiv.

Die Betreiber von Shah Deniz um den britischen BP-Konzern wollen in einigen Jahren Erdgas aus dem Kaspischen Meer nach Europa liefern. Die Europäische Union sieht in dem Projekt eine Möglichkeit, die Abhängigkeit von russischem Erdgas zu reduzieren.

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