Wegen Russland-Sanktionen: Jenoptik kassiert Geschäftsziele

Der Technologiekonzern Jenoptik kann wegen der Russland-Sanktionen seine Geschäftsziele im Jahr 2014 nicht erreichen. Nur wenn ein noch ausstehender internationaler Großauftrag zustande kommt, kann das Unternehmen einen massiven Einbruch verhindern.

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Der Technologiekonzern Jenoptik verabschiedet sich wegen einer schwachen Nachfrage und aufgrund der Russland-Sanktionen von seinen Geschäftszielen. Unter der Voraussetzung, dass ein internationaler Großauftrag noch bis Jahresende realisiert werden könne, rechnet das Unternehmen nach Angaben vom Mittwoch nun für das laufende Geschäftsjahr mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau von rund 600 Millionen Euro. Das Konzern-Betriebsergebnis (EBIT) werde wohl auf rund 50 Millionen Euro sinken nach 52,7 Millionen Euro im Vorjahr. Die bisherige Prognose sah für 2014 ein Umsatzwachstum von etwa fünf Prozent und ein Konzern-EBIT von ungefähr 55 Millionen Euro vor.

Aufgrund der Geschäftsflaute verlängerte das Unternehmen zudem den Zeithorizont für die Mittelfristprognose. Demnach erwartet Jenoptik nun erst ein Jahr später als geplant, also bis Ende 2018 einen Jahresumsatz von rund 800 Millionen Euro bei einer durchschnittlichen EBIT-Marge von neun bis zehn Prozent über die Zyklen hinweg zu erreichen.

Jenoptik will die Geschäftszahlen zu den ersten neun Monaten 2014 am 12. November veröffentlichen. Nach vorläufigen Berechnungen liegt der Konzernumsatz leicht unter dem Wert des Vorjahreszeitraums und das Konzern-EBIT auf Vorjahresniveau. Beim Auftragseingang verzeichne der Konzern im Berichtszeitraum eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr.


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