Börse: Euro verliert nach Stresstest, Dax schließt im Plus

Die Märkte fordern von der EZB immer mehr Liquidität. Dabei geht fast unter, dass elf Banken durch den Stresstest der EZB fallen. Dax und Eurokurs brachen nach der Nachricht ein, der Dax erholte sich jedoch im Tagesverlauf und schloss im Plus.

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Der Eurokurs fiel auf 1,26 US-Dollar. (Grafik: <a href="http://www.ariva.de/euro-dollar-kurs/realtime-chart" target="_blank">ariva.de</a>)

Der Eurokurs fiel auf 1,26 US-Dollar. (Grafik: ariva.de)

Die EZB-Bankenstresstests setzen den Euro unter Druck. Die Währung fiel knapp unter die Marke von 1,27 Dollar. Für Unruhe sorgte ein Bericht der spanischen Nachrichtenagentur EFE, wonach mindestens elf Banken aus sechs Euro-Ländern den seit Monaten laufenden Fitness-Check der Aufseher nicht bestanden haben. Der Dax rutschte mit 8861 Zählern zeitweise 0,3 Prozent ins Minus, erholte sich aber im Tagesverlauf und schloss 0,6 Prozente im Plus.

Die Wall Street hat nach kräftigen Kursgewinnen in den vergangenen Tagen am Mittwoch zum Handelsstart eine Pause eingelegt. Der Dow-Jones-Index notierte in den ersten Minuten 0,1 Prozent tiefer bei 16.603 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 lag kaum verändert bei 1941 Zählern. Die Technologiebörse Nasdaq gab 0,2 Prozent nach auf 4411 Punkte. Am Dienstag hatten die Börsenbarometer noch deutlich zugelegt. Für Auftrieb hatten ermutigende Unternehmenszahlen und ein Bericht gesorgt, wonach die Europäische Zentralbank (EZB) den Kauf von Unternehmensanleihen plant.

Auch EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny zeigt sich offen für den Kauf von Unternehmensanleihen durch die Zentralbank. Das sei eine von mehreren Möglichkeiten, um ihre Geldschleusen noch weiter zu öffnen, sagte Nowotny in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview mit der Nachrichtenagentur MNI.

Bei Yahoo und Broadcom sorgten Umsatzzahlen für positive Überraschungen. Yahoo profitierte zudem vom Rekord-Börsengang des chinesischen Online-Händlers Alibaba. Die Titel des Internetunternehmens stiegen 5,5 Prozent, die des Chipherstellers Broadcom 8,7 Prozent.

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