Italien: Verletzte bei Protesten gegen ThyssenKrupp

Bei einem Protest wegen Stellenstreichungen ist es bei ThyssenKrupp in Italien zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Demonstranten gekommen. Mehrere Arbeiter wurden verletzt.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Bei einer Protestaktion gegen Stellenstreichungen in einem ThyssenKrupp -Werk in Italien sind in Rom mindestens drei Menschen verletzt worden. Die Polizei verhinderte nach eigenen Angaben am Mittwoch, dass Teilnehmer eine Absperrung durchbrachen und den Hauptbahnhof der Metropole besetzten. Mehrere Beamte seien von Flaschen und Steinen getroffen worden. Drei Demonstranten wurden demnach ins Krankenhaus gebracht. Ein Sprecher des Gewerkschaftsbundes Cisl sagte dagegen, vier Arbeiter sowie mehrere Arbeitnehmervertreter seien verletzt worden. Die Polizei habe einen friedlichen Demonstrationszug ohne Grund angegriffen.

ThyssenKrupp hatte in diesem Monat angekündigt, nach gescheiterten Gesprächen mit den Gewerkschaften die Pläne zum Abbau von rund 550 Arbeitsplätzen in seinem italienischen Edelstahlwerk voranzutreiben. Bei der Tochter AST in Terni sollen die Kosten jährlich um 100 Millionen Euro gesenkt werden.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung. Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung! Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***

media-fastclick media-fastclick