Greenspan empfiehlt Gold, weil Regierungen keinen Zugriff haben

Der ehemalige Chef der US-Notenbank, Alan Greenspan, hat eingeräumt, dass der Ankauf von Wertpapieren der realen Wirtschaft keinerlei Nutzen bringt. Genau dieses Programm hat die EZB unter Mario Draghi soeben gestartet. Greenspan rät zum Investment in Gold, weil die Regierungen auf diese Währung keinen Zugriff hätten.

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Die langjährige Chef der US-Notenbank Federal Reserve, Alan Greenspan, hat sich enttäuscht über die Erfolge des jahrelangen Ankaufs von Wertpapieren durch die Fed gezeigt. In einem Interview mit dem Wall Street Journal sagte Greenspan, das Programm habe keine positiven Auswirkungen auf die Realwirtschaft gehabt. Das Programm habe weder neue Arbeitsplätze geschaffen noch habe es für Wachstum gesorgt. Allerdings habe es geholfen, Asset-Preis in die Höhe zu treiben und die Kreditkosten niedrig zu halten.

Genau mit diesem Anspruch hat Mario Draghi gegen den Widerstand der Deutschen Bundesbank das umstrittene Ankaufprogramm von Kreditverbriefungen (ABS) durchgeboxt.

Mit seinem Bekenntnis gesteht Greenspan, der selbst mit seiner Politik des Gelddruckens von Kritikern als der Vater zahlreicher Blasen angesehen wird, dass ausschließlich Banken, große institutionelle Anleger und Spekulanten von der Politik der Zentralbank profitiert hätten.

Originellerweise sagte er in dem Interview, dass die Zentralbanken nichts unternehmen sollten, um Blasen zum Platzen zu bringen. Dies könne zu irrationalen Reaktionen an den Märkten führen. Vor allem aber würde es zu wirtschaftlichen Verwerfungen führen. Dass die Zentralbanken durch ihre Politik die Blasen erst erzeugt haben, ließ Greenspan unerwähnt.

Greenspan überraschte mit der Empfehlung, in Gold zu investieren. Er sagte, Gold sei ein guter Ort, um sein Geld zu platzieren. Denn es sei eine Währung, die außerhalb der Politik der Regierungen liege. Mit anderen Worten: Mit Gold kann man sich vor der finanziellen Repression schützen.

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