Russland testet erneut Interkontinental-Rakete

Russland hat zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit eine Nuklearsprengköpfen bestückbare Interkontinentalrakete abgeschossen. Mit dem Test sollte die Verlässlichkeit des Systems überprüft werden, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

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Die norwegische Luftwaffe hat ein Foto veröffentlicht, welches eine F-16AM Fighting Falcon der Norweger zeigt, die eine russische Tupolev Tu-95MS an einem unbekannten Ort begleitet. (Foto: Norwegian Air Force)

Die norwegische Luftwaffe hat ein Foto veröffentlicht, welches eine F-16AM Fighting Falcon der Norweger zeigt, die eine russische Tupolev Tu-95MS an einem unbekannten Ort begleitet. (Foto: Norwegian Air Force)

Zum zweiten Mal innerhalb von drei Tagen hat Russland eine mit Nuklearsprengköpfen bestückbare Interkontinentalrakete getestet. Die Rakete vom Typ Topol-M (Nato-Code: SS-25 Sickle) sei vom Weltraumbahnhof Plessezk in Nordrussland abgeschossen worden, sagte Oberst Igor Jegorow vom Verteidigungsministerium in Moskau am Samstag der Agentur Interfax zufolge. Sie sei rund 9.000 Kilometer entfernt auf einem Übungsgelände der fernöstlichen Halbinsel Kamtschatka eingeschlagen.

Ziel sei es gewesen, die Verlässlichkeit der Technik zu prüfen, sagte Jegorow. «Der Test bestätigte die Einsatzbereitschaft des Systems.» Erst am vergangenen Donnerstag hatte Russland eine modernere Rakete vom Typ Bulawa (NATO-Code: SS-N-30) abgefeuert.

Die Nato hatte vor wenigen Tagen kritisiert, dass zahlreiche russische Militär-Flugzeuge im internationalen Luftraum gesichtet worden seien. Ein norwegischer Jagdflieger hatte einen russischen Bomber zum Abdrehen veranlasst. Lettland hatte ein russisches Kriegsschiff beobachtet. Estland hatte vor unnötiger Panik-Mache gewarnt.

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