Asiatische Finanzholding will bei Monte dei Paschi einsteigen

Die asiatische Finanzholding NIT will zehn Milliarden Euro in die italienische Krisenbank Monte dei Paschi investieren. Die Italiener sagen jedoch, sie hätten keine Offerte erhalten.

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Die asiatische Finanzholding NIT will zehn Milliarden Euro in die italienische Krisenbank Monte dei Paschi investieren. Die PR-Agentur der in Hongkong ansässigen Holding teilte am Montag mit, eine Offerte über eine italienische Rechtskanzlei an das Geldhaus gesendet zu haben. Ein Monte-Paschi-Sprecher sagte jedoch, dass die Bank keinen Investitionsvorschlag erhalten habe. Die älteste Bank der Welt war beim jüngsten Stresstest der Europäischen Zentralbank (EZB) durchgefallen. Das Institut aus der Toskana hatte von den 130 teilnehmenden europäischen Banken am schlechtesten abgeschnitten. Die EZB hat eine Kapitallücke von 2,1 Milliarden Euro ausgemacht, die das Institut ohne staatliche Unterstützung schließen will.

Die drittgrößte italienische Bank hatte am Sonntag erklärt, mit einer Kapitalerhöhung das dringend benötigte Geld beschaffen zu wollen.

Die MPS ist ein besonders interessanter Fall, weil in der Geschichte von ihrem Aufstieg und Fall Mario Draghi eine Schlüsselrolle gespielt hat.

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