Wie Tesafilm: Touchpads gibt es künftig zum Aufkleben

Neue Folien aus Nanomaterial können Berührungssensoren auf nahezu jede Oberfläche bringen. Dadurch kann jedes Objekt zu einem Touchpad werden. Um ein Kabel gewickelt bietet die Folie beispielsweise zusätzliche Funktionen für Kopfhörer.

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Die Nano-Technologie ermöglicht es, die Touch-Sensoren auf nahezu jede Oberfläche zu bringen. (Screenshot)

Die Nano-Technologie ermöglicht es, die Touch-Sensoren auf nahezu jede Oberfläche zu bringen. (Screenshot)

Dehnbare Folien aus Nanobuds können Sensoren für Touchpads auf nahezu jede Oberfläche aufbringen. Dabei spielt es keine Rolle, welche Form diese hat, ob flach oder gewölbt, selbst aus einem Kabel könnte durch einfaches Aufkleben des Sensors ein „Knopf“ werden.

In der Folie eingearbeitet sind molekulare Nano-Röhren aus Kohlenstoff, deren kugelförmige Ausstülpungen an die Knospen einer Blüte erinnern und daher „Buds“ – also Knospen“ genannt werden. Diese Knospen verbessert die elektrische Leitfähigkeit entscheidend, berichtet Technology Review. Durch diese habe das finnische Startup Canatu der Carbon-Technologie jetzt zur Marktreife verholfen.

Die Carbon-Röhren-Technologie ist zwar bereits bekannt, war jedoch ohne die Knospen nicht effizient genug und zudem bisher zu teuer für eine kommerzielle Nutzung. Canatu hat nach eigenen Angaben ein Verfahren gefunden, sie kostengünstiger als bisher zu produzieren. Gerade ist das Startup dabei, die Technologie von rund 40 Prototypen auf die Massenproduktion auszuweiten. Damit sei man in der Lage, jeden Monat beispielsweise hunderttausende Smartphones mit der Technik auszustatten.

Anwendungsmöglichkeiten finden sich beispielsweise in gewölbten Auto-Armaturen oder auf dem Schreibtisch. Die Folie hat eine rauhe Oberfläche und kann problemlos gedehnt und sogar aufgewickelt werden. Dadurch können selbst dünne und flexible Gegenstände wie etwa ein Kopfhörerkabel mit zusätzlichen Funktionen und „Knöpfen“ ausgestattet werden. Die Folie soll zudem bis zur doppelten Größe dehnbar sein.

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