Konkurrenz für Ebay: Preise bei Amazon werden verhandelbar

Der Online-Händler Amazon erhöht den Preisdruck. Eine neue Funktion erlaubt es dem Käufer, mit dem Anbieter über den Preis der Produkte zu verhandeln. Der „make an offer“-Button soll Kunden der Konkurrenz-Plattform Ebay anlocken.

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Der Online-Händler Amazon macht einen neuen Vorstoß in Richtung noch günstigere Preise: In Anlehnung an das Ebay-System führt der Internet-Riese eine Funktion ein, die es den Nutzern erlaubt, mit dem Anbieter über den Preis der Produkte zu verhandeln.

Dazu erscheint auf der Produktseite künftig direkt unter dem Preis ein „make an offer“-Button. Mit einem Klick können die potentiellen Käufer ein Angebot abgeben, wieviel sie für das Produkt bezahlen möchten. Akzeptiert der Händler, so ist der Deal perfekt.

Amazon führt den Button zunächst in den USA für etwa 150.000 Artikel aus den Bereichen Sammlerstücke aus Sport Unterhaltung und Kunst ein. 2015 wolle man die Funktion jedoch weiter ausweiten, berichtet TechCrunch.

Die Entwicklung zielt offensichtlich darauf ab, Kunden von der Konkurrenzplattform Ebay anzulocken. Bei Produkten deren Marktwert schwankt bzw. deren Preis flexibel ist, will Amazon sich als Alternative etablieren.

Anders als bei Ebay bleibt die Preisverhandlung jedoch privat zwischen Käufer und Verkäufer. Amazon legt daher Wert auf die Feststellung, dass es sich dabei nicht um ein Auktionsformat handle. Es gehe lediglich darum, die Preise zu senken.

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