Nato und britische Marine jagen U-Boot vor schottischer Küste

Nato-Flugzeuge und die britische Marine melden ein unbekanntes U-Boot vor der schottischen Küste. Wie schon die Schweden vor einigen Wochen ist die Nato nun in höchster Alarmbereitschaft. Vor Stockholm waren allerdings offenbar nicht die Russen gelandet, sondern angeblich nur ein Fischerboot ausgelaufen.

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Nato-Flugzeuge und die britische Marine haben offenbar gemeinsam Jagd auf ein U-Boot vor der schottischen Küste gemacht. Der Einsatz sei nach der Sichtung eines Periskops ausgelöst worden, berichteten mehrere Medien sowie die Nachrichtenagentur Reuters. Das Verteidigungsministerium in London räumte am späten Dienstagabend ein, dass Nato-Partner die Briten bei einem Einsatz auf See unterstützt hätten, lehnte es jedoch ab, Details zu nennen.

Laut dem Fachblatt „Aviation Week“, das über die mutmaßliche U-Boot-Jagd vor dem Westen Schottlands berichtet hatte, wurde das Periskop an einer Stelle ausgemacht, an der britische U-Boote normalerweise auftauchen, wenn sie in die Marinebasis Faslane einlaufen. Dort werden auch Atomwaffen gelagert. Es sei jedoch unklar, ob das gejagte U-Boot in britische Gewässer eingedrungen sei. An der Suche zwischen Ende November und Anfang Dezember seien Flugzeuge der USA, Kanadas und Frankreichs beteiligt gewesen.

Erst kürzlich hatten russische Kriegsschiffe den Ärmelkanal durchfahren – allerdings stets in internationalen Gewässern und weil sie eine Schlechtwetterfront abwarten mussten. Im Oktober veranstalteten die Schweden ein Jagd auf ein angebliches russisches U-Boot. Später wurde eingeräumt, es dürfte sich eher um ein Fischerboot gehandelt haben. Der Militär-Haushalt wurde jedoch trotzdem erhöht, worauf die Jagd beendet wurde.

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