Japaner übernehmen Thüringer Autozulieferer GPM

Der Thüringer Autozulieferer GPM wird an den japanischen Elektronikkonzern Nidec verkauft. Die Japaner wollen sich mit der Übernahme stärker auf die Autoindustrie konzentrieren. GPM erwartet sich durch den neuen Eigentümer eine größere Präsenz in den USA.

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Der Thüringer Autozulieferer GPM wird an den japanischen Elektronikkonzern Nidec verkauft. Nidec, ein Elektromotoren-Spezialist aus Kyoto, wolle sich mit der Übernahme von GPM stärker auf die Autoindustrie als Kunden konzentrieren, teilte GPM am Freitag in Merbelsrod bei Suhl mit.

Das Thüringer Unternehmen stellt Wasserpumpen für die Autoindustrie her und erhofft sich von dem neuen Eigentümer eine größere Präsenz vor allem in den USA. Nidec habe Investitionen von 40 Millionen Euro in Thüringen zugesagt. GPM erwirtschaftete im vergangenen Jahr mit 1050 Mitarbeitern einen Umsatz von 266 Millionen Euro. Nidec ist 25 Mal so groß.

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