Gucci feuert CEO und Kreativ-Direktor

Der Gucci-Mutterkonzern Kering kündigte an, sich vom bisherigen Gucci-Chef Patrizio di Marco sowie Kreativdirektorin Frida Giannini zu trennen. Di Marco werde nach fast sechs Jahren als Gucci-Chef zu Jahresbeginn durch Marco Bizzarri ersetzt, teilte Kering mit. Sinkende Umsätze machen der italienischen Edelmode-Marke seit Monaten zu schaffen.

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Die italienische Luxusmarke Gucci trennt sich dem CEO Patrizio di Marco und dessen Partnerin und Kreativ-Direktorin Frida Giannini. Seit einem Jahr wurde bereits über die eine mögliche Trennung der Kering-Group von dem Paar spekuliert. Sie hatten es nicht geschafft, die sinkenden Verkaufszahlen der Marke zu verbessern, die rund die Hälfte der Umsätze bei der französischen Muttergesellschaft Kering ausmachen.

Marco wird Anfang Januar nach 13 Jahren den Konzern verlassen, Giannini wird Ende Februar zurücktreten, nachdem sie ihre letzte Herbst-Winter-Kollektion präsentiert hat. Sie war zwölf Jahre bei Gucci. Di Marco wird ersetzt durch Marco Bizzarri, der seit Jahresanfang bereits die Luxus-Abteilung bei Kering leitet.

Im Oktober hatte Gucci erneut ein schwaches Quartals-Wachstum präsentiert. Die Verkaufszahlen sanken zwischen Juli und Ende September auf 851 Millionen Euro, das sind 1,9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Wie die Financial Times berichtet, leidet Gucci wie die gesamte Luxus-Branche an dem Wachstums-Rückgang in China. Ein Korruptionsskandal in Regierung hatte die Umsätze für Luxus-Accessoires stark zurückgehen lassen, weil diese zuvor besonders als Bestechungs-Geschenke beliebt waren.

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