China treibt Wirtschafts-Union in Asien voran

China hat Kambodscha, Vietnam, Myanmar, Thailand und Laos umfangreiche Kredite und Finanzhilfen angeboten. Gefördert werden soll der Ausbau der Infrastruktur. China will mit diesen Maßnahmen verhindern, dass die Amerikaner ihren Einfluss in Südostasien weiter ausbauen.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

China bietet fünf Nachbarstaaten Milliarden-Hilfen zum Ausbau der Infrastruktur und zur Armutsbekämpfung an. „Wir sind bereit, mit diesen fünf Staaten neue Rahmenvereinbarungen für eine vertiefte Partnerschaft zu treffen“, sagte Ministerpräsident Li Keqiang am Samstag nach einem Bericht der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua in einer Rede auf dem Gipfel der Staaten der Mekong-Region in Bangkok. Das Gesamtpaket umfasst Darlehen und Zuschüsse im Volumen von über drei Milliarden Dollar.

China werde Projekte durch Lohnzuschüsse, bilaterale Währungsgeschäfte und durch die Zulassung privater Unternehmen finanzieren, kündigte Li an. Mit chinesischen Anlagen sollten in Kambodscha, Vietnam, Myanmar, Thailand und Laos die Produktionskapazitäten in den Bereichen Elektrizität, Telekommunikation, Stahl und Zement ausgebaut werden. Allein dafür stünden Sonderkredite über 1,6 Milliarden Dollar zur Verfügung. In den Ausbau der Infrastruktur wolle China eine Milliarde Dollar in den fünf Ländern investieren.

China und die USA ringen derzeit um Einfluss in Südostasien, das als Wirtschaftsregion immer größere Bedeutung gewinnt.


media-fastclick media-fastclick