Bald im Straßenverkehr: Googles selbstfahrendes Auto ist fertig

Google hat sein erstes selbstfahrendes Auto für den Straßenverkehr fertiggestellt. In den Weihnachtsferien wird das Fahrzeug noch getestet. Ab Januar soll das Auto auf den Straßen in Kalifornien eingesetzt werden - vorerst allerdings noch mit Fahrer.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Google hat sein selbstfahrendes Auto nach eigenen Angaben zu einem straßentauglichen Testfahrzeug ausgebaut. Die neue Version bekam unter anderem provisorische Steuer-Möglichkeiten für die Fahrer, wie der Internet-Konzern am späten Montag auf seiner Website bekanntgab. Google will damit nun im Norden seines Heimatstaats Kalifornien (USA) herumfahren. Das Unternehmen plant eigentlich ein Auto ohne Lenkrad und Pedale, das nur vom Computer gesteuert wird. Allerdings schreiben die Gesetze derzeit vor, dass in einem selbstfahrenden Wagen jederzeit ein Mensch die Kontrolle übernehmen können muss. Im Mai hatte Google einen ersten Prototypen vorgestellt, der unter anderem noch Aufkleber anstelle von Scheinwerfern hatte.

Das Fahrzeug sieht äußerlich weiterhin aus wie eine Mischung aus einem Smart und einem Spielzeugmobil für Kinder. Der Radar-Aufsatz auf dem Dach erinnert an ein Blaulicht. Für die neue Version seien klassische Auto-Komponenten wie Fahrwerk-Teile verbessert worden, aber auch die Computersysteme, erklärte Google. Der Konzern hatte zuvor eingeräumt, dass unter anderem Regen noch ein großes Problem für die Fahrzeuge darstelle. Das neue Modell solle im kommenden Jahr in Nord-Kalifornien auf die Straße kommen, kündigte Google an.

Projektleiter Chris Urmson hatte in einem Interview des «Wall Street Journal» gesagt, Google sei auf der Suche nach Partnerschaften in der Autoindustrie: «Wir wollen nicht unbedingt ein Autohersteller werden.» Google testet seine Technik seit rund fünf Jahren in umgebauten Serien-Fahrzeugen von Marken wie Toyota und Lexus.

Auch Autoentwickler und Zulieferer investieren in die Automatisierung von Autos. So sollen bestehende Fahrassistenz-Systeme mit Hilfe von Sensoren ausgebaut werden. Daimler und Audi stellten bereits eigene Forschungsversionen von selbstfahrenden Fahrzeugen vor. Daimler fuhr im Sommer 2013 ein Forschungsfahrzeug auf Basis der Mercedes-S-Klasse autonom von Mannheim nach Pforzheim.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung: Unsere Prinzipien: Kritische Distanz zu allen und klare Worte. Das gefällt natürlich vielen nicht: Der Bundesregierung, den EU-Behörden, den Netzwerken der Parteien, den Lobbyisten, Medien unter staatlicher Aufsicht, verschiedenen Agitatoren aus dem In- und Ausland. Diese Player behindern uns nach Kräften und attackieren unser Geschäftsmodell.

Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung: Sichern Sie die Existenz der DWN!

Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***


media-fastclick media-fastclick