Jeb Bush will als US-Präsident kandidieren

Die Vereinigten Staaten von Amerika könnten wieder einen Präsidenten aus der Bush-Dynastie bekommen. Angeblich bereitet sich der Bruder von George W. Bush, Jeb Bush, auf die Kandidatur vor. Er war bei der umstrittenen Auszählung der Stimmen in Florida im Jahr 2000 in die die Kritik geraten.

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Der frühere US-Gouverneur Jeb Bush stellt offenbar die Weichen für eine Kandidatur bei der nächsten Präsidentenwahl. Bush habe alle seine Posten in Verwaltungs- und Aufsichtsgremien von Firmen und Stiftungen niedergelegt, berichtete die „Washington Post“ am Donnerstag unter Berufung auf einen Mitarbeiter des Republikaners. Der Bruder des ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush ist zudem Eigentümer mehrerer Unternehmen, darunter der Beratungsfirma Jeb Bush & Associates. Hier überlege Bush noch, wie er weiter vorgehen wolle, berichtete das Blatt unter Berufung auf den Mitarbeiter. Mit der Aufgabe der Positionen wollen Kandidaten für hohe politische Ämter Interessenkonflikte vermeiden.

Im Dezember hatte Bush erstmals offen signalisiert, dass er 2016 ins Rennen um die Nachfolge von US-Präsident Barack Obama einsteigen könnte. Damit ist er einer der ersten Republikaner, der eine Kandidatur explizit in Aussicht gestellt hat. Er müsste sich aber noch einem innerparteilichen Auswahlverfahren stellen. Vor allem bei den Konservativen in der Partei stößt Bush wegen seiner relativ gemäßigten Positionen auf Widerstand.

Obama darf nach zwei Amtszeiten nicht erneut für die Demokratische Partei antreten. Es wird erwartet, dass sich die ehemalige US-Senatorin und Ehefrau des Ex-Präsidenten Bill Clinton, Hillary Clinton, um die Nachfolge bewirbt. Jeb und George W. Bush sind Söhne von Ex-Präsident George Bush, der die USA von 1989 bis 1993 regierte.

Jeb Bush war nach den Präsidentschaftswahlen im Jahr 2000 in die Kritik geraten: Bei der Auszählung der Stimmen hatte es massive Unregelmäßigkeiten gegeben. Jebs Bruder George W. Bush gewann schließlich mit nur 537 Stimmen Vorsprung. Schon wenig später stellte sich der Verlierer Al Gote vorbehaltslos hinter den von Georg W. Bush ausgerufenen Krieg gegen den Terror, wie die Washington Post berichtete.

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